Die Terrororganisation Islamischer Staat (IS) verbreitete im Irak Angst und Schrecken. Vor allem Jesid:innen litten stark unter der Terrorherrschaft, 2023 wurde der Völkermord durch den IS von der deutschen Regierung offiziell anerkannt.
Vor rund zehn Jahren flohen sie aus ihrer Heimat, der Shingal Region. Doch auch Jahre nach der Befreiung gleicht diese einem Trümmerfeld. Einige Familien wollten sich ein letztes Stück ihrer Souveränität bewahren und ließen sich anstatt in den überfüllten Camps für Geflüchtete in den verlassenen Dörfern im Norden nieder, aus denen wiederum Menschen durch den IS vertrieben wurden.
Education / Bildung (EDU)
- Finanzierung von drei Lehrkräften im HELIN Bildungszentrum des Vereins Hand für Hand e. V., in dem jesidische Kinder und Erwachsene in Englisch, Kunst und Musik unterrichtet werden. Zudem werden Nähkurse und Alphabetisierungskurse für Frauen angeboten.
- Gemeinsam mit der SEZ und dem Verein Hand in Hand e.V., Unterstützung des Aufbaus eines unabhängigen Internet-Radiosenders – als Plattform für Ausbildung, Austausch und die Stimmen von Minderheiten.
Food, Security and Nutrition / Nahrungsmittelsicherheit und Ernährung (FSN)
- Finanzierung des Baus einer Backstube und eines Teehauses für jesidische Frauen im Dorf Sina.
Unsere Partner:innen im Irak:
Hier findet ihr weitere News zu unserem Projekt im Irak.


