Serkan Eren ist Gründer unserer Stuttgarter Hilfsorganisation STELP e.V. und seit Jahren als humanitärer Helfer in Krisengebieten weltweit tätig. Ende Juni 2025 reiste er in den Iran, um im Rahmen eines humanitären Hilfseinsatzes Menschen in Not zu unterstützen. Nach Abschluss seines Einsatzes konnte er das Land nicht wie geplant verlassen, sondern befindet sich seitdem in Gewahrsam. Seit mehr als einem Jahr tun wir alles, was uns möglich ist, für Serkans sichere Rückkehr. Nun hat uns folgende Nachricht erreicht:
Serkan wurde von einem iranischen Gericht zu zehn Jahren Haft verurteilt. Das Gericht legt Serkan Kontakte zu einem Land zur Last, das der Iran als verfeindet einstuft. Diese rechtliche Bewertung können wir nicht nachvollziehen.
Wir sind über dieses Urteil zutiefst bestürzt und halten es in keinster Weise für gerechtfertigt. Serkan ist als humanitärer Helfer in den Iran gereist, um dort Menschen in einer Notlage zu unterstützen. Aus unserer Sicht werden das Urteil und insbesondere das Strafmaß den Umständen des Falls nicht gerecht.
Gleichzeitig haben wir volles Vertrauen in die türkischen Behörden, die seit Beginn in Serkans Fall involviert sind. Wir stehen in engem Austausch mit der türkischen Seite und sind davon überzeugt, dass die verantwortlichen Stellen ihrerseits alle zur Verfügung stehenden Möglichkeiten nutzen, um sich für Serkan einzusetzen.
Zum Schutz von Serkan und allen Beteiligten werden wir uns zum aktuellen Zeitpunkt nicht zu weiteren Details äußern.
Wir stehen geschlossen hinter Serkan und seiner Mission. Unser Ziel bleibt unverändert: Serkans sichere Rückkehr.



