Seit über 20 Jahren leidet die Bevölkerung der Demokratischen Republik Kongo unter wiederkehrenden politischen Konflikten, bewaffneter Gewalt und massiver Unsicherheit. Besonders im Osten des Landes prägen Vertreibung, Armut und der Kampf um Zugang zu grundlegender Versorgung den Alltag vieler Menschen. Rund fünf Millionen Menschen (UNO Flüchtlingshilfe, 2025) sind innerhalb des Landes auf der Flucht – darunter unzählige Familien, die ihr Zuhause oft überstürzt verlassen mussten und kaum mehr besitzen als das, was sie tragen können.
Für Kinder bedeutet diese Realität einen Alltag, der von Angst, Hunger und Unsicherheit geprägt ist. Viele wachsen in einem Umfeld auf, in dem Schutz, Stabilität und unbeschwerte Kindheit keine Selbstverständlichkeit sind. Schulbesuch, Spiel, Gemeinschaft und verlässliche Bezugspersonen geraten durch Flucht und Gewalt immer wieder in den Hintergrund.
Vor allem die Jüngsten leiden unter der aktuellen Lage – körperlich, aber auch psychisch. Erlebnisse von Gewalt, Verlust und Vertreibung hinterlassen Spuren, die weit über den Moment hinausreichen. Umso wichtiger sind Projekte, die Kindern Schutzräume, psychosoziale Unterstützung und neue Perspektiven bieten.
Education / Bildung (EDU)
- Finanzielle Unterstützung bei dem Ausbau des Erdgeschosses und des zweiten Stockes eines Berufsbildungszentrums der Organisation ACDC
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