Burkina Faso steht vor zahlreichen Herausforderungen, die das Leben der Menschen täglich prägen. Seit Jahren leidet das Land unter politischer Instabilität, bewaffneter Gewalt und terroristischen Angriffen. Viele Menschen mussten ihre Heimat verlassen und sind innerhalb des eigenen Landes auf der Flucht. Für Familien bedeutet das oft: Sie verlieren ihr Zuhause, ihre Einkommensgrundlage, den Zugang zu Bildung und die Sicherheit ihres gewohnten Umfelds.
Gleichzeitig erschweren wirtschaftliche Unsicherheiten und die starke Abhängigkeit von Landwirtschaft, Baumwollproduktion und Bergbau eine stabile Entwicklung. Mehr als 80 Prozent der Bevölkerung arbeiten in der Landwirtschaft, meist zur Selbstversorgung – doch klimatische Extreme setzen ihnen zunehmend zu (BMZ, 2023). Anhaltende Dürren trocknen Böden aus, während heftige Regenfälle Überschwemmungen verursachen und Felder unbrauchbar machen.
Auch Umweltprobleme verschärfen die Lage: Schadstoffe aus dem Bergbau sowie die unkontrollierte Verbrennung von Abfällen belasten Böden und gefährden die Gesundheit der Menschen. Hinzu kommt vielerorts eine unzureichende Trinkwasser- und Sanitärversorgung. Besonders in ländlichen Regionen fehlt es an sauberem Wasser und hygienischen Sanitäranlagen, was Krankheiten begünstigt und die Lebensbedingungen weiter erschwert.
Für Kinder bedeutet diese Situation besonders große Unsicherheit: Flucht, Armut, fehlende Infrastruktur und instabile Lebensbedingungen erschweren den Zugang zu Bildung und einem geschützten Alltag.
Education / Bildung (EDU)
- Unterstützung bei dem Kauf eines Grundstücks für den Bau eines Internats für geflüchtete Kinder
- Unterstützung bei dem Bau des Internats, konkret die Finanzierung des Baus des Erdgeschosses
Hier findet ihr bald News zu unserem Projekt in Burkina Faso.


