STELP: Wann war dein erster Berührungspunkt mit STELP?
Volker Hildebrand: Ich habe erstmals vor knapp 10 Jahren durch meinen Bruder von STELP erfahren, als er einen Artikel in der Zeitung las. Wir waren beide gleichermaßen von dem Willen einfach helfen zu wollen – auch ohne festen Plan – angefixt und überzeugt. Seitdem haben wir ein „STELP-Gen“.
STELP: Was war dein prägendster STELP-Moment?
Volker Hildebrand: Ich finde es einfach erstaunlich, welche Welle der Hilfsbereitschaft entfachen kann, wenn man an etwas glaubt und mit vollem Herzen dabei ist. Wenn Vorstände namhafter Unternehmen sich für die gute Sache im Natan engagieren und mit großer Freude und Spaß hinter einen Tresen stellen und bedienen, dann zeigt mir das, auf was es im Leben wirklich ankommt! Da sind aber leider auch die sehr, sehr traurigen Momente, über die STELP und all die Partner weltweit in den Postings berichten.
Ich glaube Freud & Leid in der Kombination haben mich dazu bewogen STELP-Partner zu werden!
STELP: Was zeichnet das STELP-Team für dich aus?
Volker Hildebrand: Bei STELP habe ich bisher nur „Herzensmenschen“ kennengelernt. Das gilt für das Team selbst, das für mich sehr selbstlos agiert – und das weit über das normale Maß hinaus. Aber es sind auch die Menschen drumherum bei Events und Veranstaltungen. Ich erlebe selten so eine herzliche Wohlfühlatmosphäre und Miteinander. Das steckt einfach an, denn trotz des doch ernsten Hintergrundes erlebe ich damit immer auch Gänsehautmomente. Man kann auch sagen, dass es „menschelt“.
STELP: Woher kommt die Motivation, STELP zu unterstützen?
Volker Hildebrand: In einem persönlichen Gespräch mit STELP fiel der Satz, dass wir das große Glückslos gezogen haben, weil wir in diesem Land geboren sind und hier leben dürfen. Das hat bei mir tiefe Wirkung erzielt, als ich bewusst darüber nachdachte, weil wir doch auf sehr hohem Niveau jammern und es nicht allen so gut geht, wie uns. Wenn wir Essen im Kühlschrank, Kleidung am Körper, ein Dach über dem Kopf oder einen sicheren Platz zum Schlafen haben, dann geht es uns besser als 75 % der Menschen auf diesem Globus.
Wenn wir ein bisschen Geld auf dem Konto und ein paar Scheine im Geldbeutel haben, dann gehören wir zu den 8 % der wohlhabendsten Menschen auf dieser Welt, das ändert die Sichtweise. Wir leben auch nicht in Unterdrückung, sondern in einem „freien“ Land, wo wir uns entfalten können und alle Chancen haben. Um von diesem „Glück“ ein wenig abzugeben und anderen Menschen in ihrem Leid ein klein wenig Hoffnung zu schenken: das motiviert mich, für und mit STELP aktiv zu sein!
Daher bin ich gerne Partner und weiß meinen Jahresbeitrag zu 100 % immer „in guten Händen“.
STELP: In kurzen Stichwörtern – Wofür steht STELP für dich?
Volker Hildebrand: Schnelle, unbürokratische Hilfe in Notsituationen und Hilfe zur Selbsthilfe – von Menschen für Menschen.



