STELP: Wann war dein erster Berührungspunkt mit STELP?
Verena Finkenberger: Ich habe STELP vor ein paar Jahren über Social Media entdeckt – und schnell verstanden, dass hier nicht über Hilfe gesprochen wird, sondern sie passiert. Direkt, ohne Show, ohne Ego. Das hat mich sofort abgeholt.
STELP: Was war dein prägendster STELP-Moment?
Verena Finkenberger: Es gab für mich zwei Momente. Der erste war, als STELP bei einem Hilfseinsatz durch die Wüste gefahren ist – mitten in einer Zone, in der jedes entgegenkommende Auto gefährlich sein konnte. Diese ungefilterte Realität hat mich getroffen. Ich habe es damals sofort mit meiner Community geteilt, weil mir bewusst wurde, wie viel Mut und Konsequenz hinter der Arbeit von STELP steckt. Der zweite Moment war ein Hilfseinsatz an einer Frontlinie. Da wurde mir klar, wie extrem die Spannbreite ist, der sich STELP aussetzt: von humanitärer Hilfe im Ausnahmezustand bis zu Situationen, die Menschen psychisch brechen könnten. Und wahrscheinlich hat mich deshalb auch das STELP Event „Comedy Clash“ im Jahr 2024 so beeindruckt – dieser krasse Gegensatz. Einerseits Frontlinie, Wüste, Gefahr. Andererseits ein Abend voller Humor. Für mich zeigt das, wie bewusst STELP Leichtigkeit schafft, weil niemand diese Energie dauerhaft aushält. Dieser Kontrast hat mir endgültig gezeigt, wie menschlich und gleichzeitig wie belastbar STELP arbeitet.
STELP: Was zeichnet das STELP-Team für dich aus?
Verena Finkenberger: Ehrlichkeit, Konsequenz und ein unbeirrbarer Fokus auf das Menschliche. Keine Umwege, kein Zögern, kein Alibi-Handeln. STELP ist präsent, schnell und klar – genau das braucht wirkungsvolle Hilfe.
STELP: Woher kommt die Motivation, STELP zu unterstützen?
Verena Finkenberger: Ich habe in den letzten Monaten sehr deutlich gespürt, wie fragil Sicherheit ist – und wie nah Angst, Ohnmacht und Menschlichkeit beieinanderliegen können. Diese Erfahrung hat meinen Blick geschärft. Vielleicht sehe ich dadurch noch klarer, wie wichtig es ist, dass es Organisationen gibt, die als Team nicht wegschauen und die in genau solchen Extremsituationen trotzdem oder gerade deshalb präsent sind. STELP geht dorthin, wo Menschen gerade keine Wahl und keine Stimme haben. Das ist der Grund, warum ich unterstütze – bewusst, konsequent und aus Überzeugung.
STELP: In kurzen Stichworten – Wofür steht STELP für Dich?
Verena Finkenberger:
- Mut
- direkte Hilfe
- Verantwortung ohne Ausreden
- Menschlichkeit ohne Show
STELP: Welches Hilfsprojekt liegt dir besonders am Herzen?
Verena Finkenberger: Alles, was Kinder betrifft. Egal ob in Afrika, im Nahen Osten oder anderswo – Kinder tragen die Konsequenzen von Krisen am stärksten, obwohl sie am wenigsten dafür können. Mich berührt besonders, wenn STELP es schafft, Kindern ein kleines Stück Normalität zurückzugeben: eine warme Mahlzeit in der Schule, Sicherheit für ein paar Stunden, ein Lächeln zwischendurch.STELP hat in vielen Einsätzen genau das geschafft – Kindern in absoluter Not ein Gefühl von Freude und Würde zu geben. Das setzt für mich einen klaren Fokus.



