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Suppenküchen im Jemen

ART DER HILFE
  • Verpflegung
UNTERSTÜTZT DURCH
  • STELP
  • Future4kids
STELP HILFT SEIT

2019

Nach Angaben der Vereinten Nationen ist der Jemen aktuell Schauplatz einer der größten humanitären Katastrophe der Welt. Mehr als zwei Millionen Kinder leiden an Hunger, 360.000 sogar an schwerer akuter Unterernährung. Krankenhäuser, Märkte und Schulen sind durch den Krieg zerstört oder geschlossen. Die Bildung von 4,5 Millionen Kindern ist in Gefahr, da nahezu drei Viertel der öffentlich angestellten Lehrer*Innen kein Gehalt mehr beziehen und sich somit andere Arbeit suchen, um zu überleben. Ohne Bildung, sichere Lernumgebungen und eine ausreichende Nahrungsversorgung droht eine verlorene Generation heranzuwachsen, die nicht in der Lage sein wird, friedvolle Aktivitäten im Lande voranzutreiben und die eigene Heimat wieder aufzubauen.

STELP versucht dieser tragischen Entwicklung mit einer Kombination aus Suppenküchen und Schulen entgegenzuwirken. Derzeit versorgen wir an fünf Schulen täglich mehr als 1.600 Kinder mit Suppen und Sandwiches. Dadurch lindern wir nicht nur das Leid hungernder Kinder, sondern ermöglichen ihnen auch am Bildungsangebot teilzunehmen, denn die Nahrungsversorgung bietet für viele Eltern Anreiz, ihre Kinder zur Schule zu schicken. Für 2020 planen wir eine weitere Schule in Sana‘a zu betreuen.

Die gefährliche Sicherheitslage im Jemen macht es für europäische Hilfsorganisationen nahezu unmöglich selbst vor Ort aktiv zu werden. Unser Projekt wird daher vor Ort geleitet durch unseren Kooperationspartner Mohammed Baza, Managing Director bei Cameleers Tours (Tourismusveranstalter für den Jemen), Journalist und Kontaktmann der ARD. Regelmäßige Dokumentationen über den Projektverlauf sorgen für die notwendige Transparenz, da wir von STELP bisher selbst nicht vor Ort sein konnten.

Eine sehr zu empfehlende kurze Reportage (2min 35sek) von Mohammed Baza über das bereits bestehende Projekt von Future 4 Kids e.V. ist über die ARD-Mediathek abrufbar: